Category Archives: Afrikatage Landshut 2016

Afrikatage 2018

13.-15. Juli 2018

Vom 13. bis zum 15. Juli 2018 wird wieder gefeiert. In und um die Alte Kaserne in Landshut werden drei Tage lang afrikanische Musik, afrikanischer Tanz und afrikanische Mode den Ton angeben. Das kreative, bunte, abwechslungsreiche Afrika zeigt sich. Das Festival trägt seit 2002 dazu bei, das Lebensgefühl Afrikas erlebbar zu machen und hat sich über Landshut hinaus einen exzellenten Ruf erarbeitet. Jährlich zwischen 15.000 und 30.000 Besucher sind Beleg dafür.

Auf dem Festivalgelände wird aber nicht nur ausgiebig gefeiert, getanzt und gegessen, die Probleme Afrikas werden nicht unter den Teppich gekehrt. Vertreter einer Vielzahl von Initiativen sind zu Gast bei den Afrikatagen, sie informieren über die Probleme in den verschiedenen afrikanischen Ländern und stellen ihre Arbeit vor. Die Afrikatage sind ein Beitrag zum friedlichen Miteinander der Kulturen und bauen weiter an den Brücken zwischen Europa und Afrika.

Gastland 2018: Ruanda

Ruanda ist ein zentralafrikanisches Binnenland. Es grenzt im Westen an die Demokratische Republik Kongo, im Norden an Uganda, im Osten an Tansania und im Süden an Burundi. Das Land der tausend Hügel gilt als relativ stabiles und sicheres Reiseland. Bekannt wurde es im negativen Sinne durch den grausamen Genozid von 1994 in dem nahezu eine Million Menschen ums Leben kamen. Das Land arbeitet hart an der Aufarbeitung dieses Konfliktes und ist definitiv eine Reise wert. Es verfügt über eine einzigartige Natur mit den Berggorillas in den Virunga-Bergen im Nordwesten und den Bergregenwäldern von Nyungwe im Südwesten des Landes. Allein drei Nationalparks bieten vielfältige Möglichkeiten.

Wie schmeckt Afrika, wie riecht Afrika und wie hört sich Afrika an: Die Antworten dazu gab es von Freitag, 13., bis Sonntag, 15. Juli, in und um die Alte Kaserne herum bei den mittlerweile 17. Afrikatagen. In Kooperation vieler helfender Hände luden die Veranstalter – die Stadt Landshut sowie der Verein Voice of Africa (Vala) – drei Tage lang dazu ein, ausgiebig zu feiern und gemeinsam das bunte, afrikanische Lebensgefühl zu genießen. Für die Organisatoren gab es beim jüngsten gemeinsamen Treffen mit dem Schirmherren Oberbürgermeister Alexander Putz jede Menge Lob: „Sie haben wieder ein sehr kreatives, abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das keine Wünsche offen lässt, so Putz. Bemerkenswert fand der Oberbürgermeister vor allem das „beachtliche Engagement der vielen fleißigen Helfer, die die Organisation der Veranstaltung nahezu komplett ehrenamtlich gestemmt haben“: „Eine Riesenleistung und ein wertvoller Beitrag im Sinne des interkulturellen Austausches, die größte Anerkennung verdienen“, betonte Putz.

Die jeweilige Kultur des anderen zu verstehen, ergänzte er, setze das gegenseitige Interesse und Begegnungen voraus. Die Afrikatage seien die ideale Gelegenheit, einander in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Das bekräftigte auch der Leiter der Alten Kaserne, Martin Mezger: „Die Afrikatage sind ein Begegnungsfest von Menschen unterschiedlicher Kulturen mit der Möglichkeit, direkt ins Gespräch zu kommen, um so eventuell vorhandene Vorurteile auf beiden Seiten ablegen zu können.“ Ein wichtiges Ziel sei nicht nur, den Besuchern die Musik und die Kultur des afrikanischen Kontinents näher zu bringen.

Im Mittelpunkt steht laut Nourou Issaha, der für das Kulturprogramm verantwortlich zeichnet, vor allem das soziale Miteinander und der Wille, zur Akzeptanz und zum Verständnis fremder Kulturen beizutragen. Und der Erfolg spricht für sich: Seitdem das Festival auf dem Gelände der „Alten Kaserne“ stattfindet, sind die Besucherzahlen gewaltig nach oben geschnellt. Waren es 2002 noch 1.700 Menschen, sind es derweil über 40.000 Besucher jährlich. Dass sich die Veranstaltung vom „familienfreundlichen Fest“, der Ursprungsidee, mittlerweile zum zweitgrößten Afrika-Festival Bayerns und zum größten in Niederbayern entwickelt hat, unterstreicht nicht zuletzt die herausragende Bedeutung der Afrikatage für die Region.

Da die Veranstalter keine Eintrittsgelder verlangen, um den Zugang für Jeden gewährleisten zu können, sei man auf finanzielle Unterstützung angewiesen. In diesem Zusammenhang bedankten sich die Organisatoren bei den Sponsoren und beim Oberbürgermeister sowie dem Stadtrat für die „sehr hilfreiche Unterstützung“.

Afrikatage 2017

AFRIKATAGE LANDSHUT 2017

Zeitraum: 28. – 30. Juli 2017

Ort: Alte Kaserne Landshut

Gastland: Burkina Faso

 

Voice of Africa in Landshut (VALA)  e.V. und Alte Kaserne bzw. Stadt Landshut  veranstalten die  Landshuter Afrikatage, die seit 2002 afrikanische Kultur in Niederbayern präsentieren, ein friedliches Miteinander der Kulturen fördern und Brücken zwischen Europa und Afrika bauen Vom 28. bis 30. Juli 2017 wird wieder gefeiert. In und um die Alte Kaserne in Landshut werden drei Tage lang afrikanische Musik, afrikanischer Tanz und afrikanische Mode den Ton angeben. Das kreative, bunte, abwechslungsreiche Afrika zeigt sich. Das Festival trägt seit 2002 dazu bei, dass das Lebensgefühl Afrikas erlebbar zu machen und hat sich über Landshut hinaus einen exzellenten Ruf erarbeitet. Jährlich zwischen 15.000 und 40.000 Besucher sind Beleg dafür. Auf dem Festivalgelände wird aber nicht zur ausgiebig gefeiert, getanzt und gegessen, die Probleme Afrikas werden nicht unter den Teppich gekehrt. Vertreter einer Vielzahl von Initiativen sind Gast bei den Afrikatagen, sie informieren über die Probleme in den verschiedenen afrikanischen Ländern und stellen ihre Arbeit vor. Die Afrikatage sind ein Beitrag zum friedlichen Miteinander der Kulturen und Bauern weiter an den Brücken zwischen Europa und Afrika.

Gastland: Burkina Faso übersetzt Land des aufrichtigen Menschen, ist ein westafrikanischer Staat, der südlich des Nigerbogens liegt und an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana sowie an die Elfenbeinküste grenzt. Die Lage der Menschenrechte hat sich dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zufolge in den letzten Jahren stark verbessert. Die Regierung von Burkina Faso hat in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte ergriffen. Unter anderem wurde ein Menschenrechtsministerium eingerichtet, ein Fonds für die Opfer politischer Gewalt gegründet, und es wurden Reformen im Justizwesen eingeleitet. Der jetzige Präsident wurde demokratisch gewählt. Dies hat uns zu der Überzeugung gebracht, dass wir dieses Jahr Burkina Faso gerne als Gastland anführen möchten.