Afrikatage 2019

Vom 12. bis 14. Juli 2019 wird wieder gefeiert. In und um die Alte Kaserne in Landshut werden drei Tage lang afrikanische Musik, afrikanischer Tanz und afrikanische Mode den Ton angeben. Das kreative, bunte, abwechslungsreiche Afrika zeigt sich. Das Festival trägt seit 2002 dazu bei, das Lebensgefühl Afrikas erlebbar zu machen und hat sich über Landshut hinaus einen exzellenten Ruf erarbeitet. Jährlich zwischen 15.000 und 30.000 Besucher sind Beleg dafür.

Auf dem Festivalgelände wird aber nicht nur ausgiebig gefeiert, getanzt und gegessen, die Probleme Afrikas werden nicht unter den Teppich gekehrt. Vertreter einer Vielzahl von Initiativen sind zu Gast bei den Afrikatagen, sie informieren über die Probleme in den verschiedenen afrikanischen Ländern und stellen ihre Arbeit vor. Die Afrikatage sind ein Beitrag zum friedlichen Miteinander der Kulturen und bauen weiter an den Brücken zwischen Europa und Afrika.

Gastland 2019: Uganda

In Uganda leben nach der Volkszählung 2014 über 60 Völker zusammen, die jeweils eigene Sprachen, Kulturen und Bräuche, teilweise auch noch eigene Religionen haben.

Uganda ist von Seen, dem Weißen Nil, Urwäldern und Savannen geprägt. Durch den Süden des Landes verläuft der Äquator. Der tiefste Punkt Ugandas ist der Unterlauf des Albert-Nils auf etwa 610 m über dem Meeresspiegel (Albertsee 621 m über dem Meeresspiegel). Der Margherita Peak (auch: Mount Stanley) im Ruwenzori-Gebirge als höchster Punkt ist 5.110 m hoch. Beide Extrempunkte liegen nahe beieinander. Die Gesamtfläche des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, davon entfallen 199.710 Quadratkilometer auf die Landfläche und 36.330 Quadratkilometer auf Wasserflächen. Der Nordosten Ugandas ist semiarid.

Wichtige Rohstoffe des Landes sind Kupfer, Kobalt, Kalkstein, Nickel und Steinsalz. Wasserkraft und landwirtschaftlich gut zu nutzender Boden stellen weitere Ressourcen dar. Im Jahre 2009 wurden in Uganda große Öl- und Erdgasvorkommen entdeckt. Die gesicherten Reserven belaufen sich auf mindestens 700 Mio. Barrel Öl.

Uganda hat eine artenreiche Pflanzenwelt. Die Savanne Ostafrikas geht in den Regenwald Zentralafrikas über, was sich positiv auf die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere auswirkt.